Was wünschen Sie sich 2012? - Von Gesundheit bis zu beruflichen Aktivitäten

Zum Jahreswechsel dürfen wir uns etwas wünschen. Frigga Matusch wird jeden Morgen um 6:30 Uhr zärtlich von ihrem Yorkshire Terrier geweckt. „Ich bin froh, wenn ich mit meinem Hund aus dem Haus komme.“

Frigga Matusch wird morgens mit den Pfötchen von ihrer Hündin Betty geweckt.

Rückenbeschwerden und andere gesundheitliche Zipperlein treten dann für die 72-Jährige in den Hintergrund. Egal, ob es regnet oder schneit – die Bewegung im Freien mit dem Hund hält gesund. Daher wünscht sich Frigga Matusch: „Alles soll so blieben, wie es ist. Ich habe nette Nachbarn, den Kindern und Enkeln geht es gut. Mehr wünsche ich mir fürs Jahr 2012 nicht.“

Philipp Kröner will sein Examen als Altenpfleger machen.

Etwas größere Pläne hat Philipp Kröner. Der Auszubildende will 2012 sein Examen als Altenpfleger machen. Der 20-Jährige ist praktisch veranlagt und muss sich deshalb für die theoretischen Prüfungen besonders anstrengen: Anatomie, Medikamentenkunde, Krankheitslehre, Recht, Ethik, Ernährung und Geriatrie gehören zum soliden Fachwissen, das in den Prüfungen abgefragt wird. „Ich will mein Examen mit guten Noten bestehen und hoffe, dass ich danach übernommen werde. Außerdem werde ich dann bei meiner Mutter ausziehen und mir eine eigene Wohnung suchen.“

Erich Hupe wünscht sich Gesundheit und will auch weiterhin berufstätig sein.

„Für 2012 wünsche ich mir Gesundheit“, sagt Erich Hupe und erklärt seinen Wunsch. Mit 80 Jahren ist zu spüren, dass die Kräfte nachlassen: „Wofür ich früher im Garten zehn Minuten benötigt habe, brauche ich heute eine Stunde und eine Pause. Doch meint Arzt meint, ich solle mal auf mein Geburtsdatum schauen.“ Gesundheit ist für den beruflich aktiven Rentner Mittel zum Zweck. „Solange ich alles machen kann, bin ich zufrieden.“ Erich Hupe berät immer noch Kunden, die Verpackungsmaschinen suchen. „Für meine Kundenbesuche bin ich aufs Auto angewiesen“, erklärt er. Über 40 Jahre hat der engagierte Techniker einen Betrieb gehabt, in dem Verpackungsmaschinen hergestellt worden sind. Die Kinder wollten den Betrieb nicht weiterführen. „Heute arbeite ich, weil es mir Spaß bringt.“