Karlheinz Bußacker singt Heimatlieder
Zu den Liedern auf der CD gehören unter anderem: „Alle Tage ist kein Sonntag“, „An der Weser“ und „Riesengebirglers Heimatlied“. Alle Liedtexte liegen der CD als kleines Heft bei. Ein ideales Arbeitsmittel für Therapeuten in Heimen, um gemeinsam mit den Bewohnern zu singen und in Erinnerungen zu schwelgen, aber auch als Geschenk für Eltern und Großeltern.
Die CD „Karlheinz Bußacker singt Heimatlieder“ kann für 10 Euro (zzgl. 3,50 Euro Versand) telefonisch bestellt werden: 040/600 898 40 oder oder bei uns im Shop.
Die Dreißiger Jahre zum Mitsingen
Karlheinz Bußacker (Jahrgang 1938) trägt viele musikalische Erinnerungen aus seiner Kindheit in sich. „Wenn ich am Klavier sitze und die Lieder der Dreißiger Jahre spiele, frage ich mich oft: Wo ist die schöne Zeit geblieben?“ Besonders die Familienfeiern sind ihm im Gedächtnis geblieben: „Wir saßen mit zwei oder drei Generationen am Tisch und haben aus unseren Liederheften gesungen. Heute hat man Ablenkung durch Handys oder Computer. Das gab es früher nicht. Volkslieder wurden gepflegt.“ Viele ältere Menschen haben noch das Textbuch »Klingende Heimat« im Bücherschrank, nutzen es aber nicht. Acht dieser Stücke hat Bußacker nach Originalnoten gesungen und auf CD aufgenommen. „Ich wollte etwas machen, dass so noch keiner vor mir gemacht hat. Ohne viel technischen Aufwand und ohne industrielle Förderung. Nur das Klavier und meine Stimme sollen Wirkung erzielen“, erklärt der 69-Jährige seinen Antrieb für das Projekt.
Hauptberuflich ist Karlheinz Bußacker Alleinunterhalter – auch noch im Rentenalter. Er tritt bei Familienfeiern auf oder ist mit einer Theatergruppe unterwegs. Für die CD-Produktion musste er noch mal einen neuen Weg einschlagen und extra eine Firma gründen. „Ich bin jetzt Plattenproduzent, obwohl ich das gar nicht wollte. Aber es gibt eine Reihenfolge, die man einhalten muss, wenn man eine CD produziert“, erklärt der Musiker, „insbesondere der Vertrieb ist eine viel schwierige Aufgabe. Wäre ich mit meinen Wünschen zu einem Musikverlag gegangen, wäre ich nicht weiter als bis zum Pförtner gekommen.“


