Wohnen im Alter

Der Umzug ins Altenheim

Das Altwerden ist nichts für Feiglinge. So hat es der verstorbene Joachim Fuchsberger auf den Punkt gebracht. Über die vielen Jahrzehnte müssen wir immer wieder Abschied nehmen und Verluste ertragen. Wer das Glück hat, 90 Jahre alt zu werden, wird damit leben müssen, dass zahlreiche Angehörige bereits verstorben sind und die eigene Gesundheit nicht mehr mitspielt.

Der Umzug ins Altenheim

Das vergangene Jahr hatte es für Hella Gairing in sich: Im Juni hatte die 82-Jährige einen Oberschenkelhalsbruch. Einige Wochen später kam ein Wirbelbruch hinzu. Es hat viel Kraft gekostet, in der Reha wieder auf die Beine zu kommen, für kurze Zeit konnte die Seniorin sogar wieder zu Hause wohnen.

„Man muss loslassen können!“

Ursprünglich hatten Marga und Harald Dolz nicht vor, in eine Seniorenresidenz zu ziehen. Das Ehepaar war über 55 Jahre verheiratet und lebte glücklich in seinem Traumhaus.

Entlastung für die Familien

„Mir war zu Hause langweilig“, erzählt Niels Neumann, der zweimal in der Woche zur Tagespflege kommt. „Ich bin schon ein bisschen vergesslich“, weiß der 76-Jährige, „und meine Frau kann sich ja auch nicht den ganzen Tag um mich kümmern.“